KW 30: Berlins größtes Flüchtlingsheim schließt, Tramunfall, Glückwunsch Giséle Wender!

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Liebe Leser, wie schaffen wir das? Zum Beispiel mit Sport! Universelle Regeln, internationale Beliebtheit und menschlicher Spaß an Bewegung und sportlichem Wettkampf bilden ideale Vorraussetzungen für niedrigschwellige Integrationsarbeit. Auch ist die Nachfrage groß: Laut dem Bezirksamt gibt es bei keinem anderen Unterstützungs- und Freizeitangebot für geflüchtete Menschen einen größeren Zulauf als bei Sportangeboten. Der Lichtenberger Integrationspreis soll im Herbst besondere Leistungen der Organisatoren dieser Angebote würdigen. Vorschläge können bis September in der Jury-Geschäftsstelle bei der
Integrationsbeauftragten Frau Olhagaray, in der Möllendorffstraße 6, eingereicht werden. Viel Spaß beim Lesen! 

\ LICHTENBERG AKTUELL /

Berlins größtes Flüchtlingsheim schließt. Derzeit leben noch 400 Menschen, vor allem Familien mit Kindern, in der Ruschestraße. Nun teilte das Das teilte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten mit, dass die Bewohner in anderen, sanierten, Gebäuden untergebracht werden sollen. Die neuen Wohnungen werden auch im Bezirk sein, damit die Kinder in ihren Kitas und Schulen bleiben können. Der Umzug soll laut der Behörde in mehreren Etappen bis Ende dieser Woche abgeschlossen sein. bz-berlin.de

Berlinovo will weiter in Lichtenberg bauen. In der Storkower Straße hat die landeseigene Firma bereits ein Studentenheim mit 129 Plätzen verwirklicht. Nun sollen weitere Projekte im Bezirk folgen, die auch Senioren zugute kommen. Die Berlinovo ist das, was von der zusammengebrochenen Bankgesellschaft Berlin übrig blieb: Sie verwaltet Fonds im Wert von mehreren Milliarden Euro und baut für das Land, wenn Geld übrig ist. Bei einem „Rekordgewinn“ von 377 Millionen Euro in 2016 ist einiges möglich. tagesspiegel.de

Bildergalerie: Kraftwerk Rummelburg. Fotografien des imposanten Gebäudes. tagesspiegel.de

Auto kollidiert mit Tram. Am Donnerstagmorgen war eine 36-Jährige mit ihrem Renault auf dem Weißenseer Weg unterwegs. In Höhe des Sportforums wollte sie wohl wende und soll dabei die von hinten kommende Tram übersehen haben.  Es kam zum Zusammenstoß, durch den der Pkw in das Gleisbett geschoben wurde. Die Autofahrerin wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Rettungskräfte brachten die 36-Jährige mit einer Kopf- und Armverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. berlin.de/polizei

Frau fällt vom Geländer. Die 19-Jährige soll am Mittwochabend mit baumelnden Beinen am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost auf einem Brückengeländer an der Rhinstraße gesessen haben. Plötzlich – so berichten Zeugen – sei sie ohne Fremdeinwirkung auf den Bahndamm gestürzt. Bei dem mehrere Meter tiefen Fall zog sie sich schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Im Krankenhaus kam sie auf die Intensivstation. Die Polizei geht von einem Unfall, ein Suizid-Versuch sei das nicht gewesen. morgenpost.de

Landsberger Allee wieder frei. Nach wochenlanger Sperrung ist die Fahrbahn stadtauswärts wieder freigegeben worden. Ein Wasserrohrbruch zwischen Siegfriedstraße und Vulkanstraße Anfang Juni hatte umfangreiche Bauarbeiten verursacht. Die Fahrbahn war stellenweise um zwei Meter abgesackt. morgenpost.de

\ SPORT /

Giséle Wender gewinnt Bronze bei der U18-Leichtathletik-WM. Die Lichtenbergerin hat im „Moi International Sports Complex“ in Nairobi, Kenia, mit dem DLV Team an der U18-Weltmeisterschaft teilgenommen. Bei ihrem fünften Rennen über 400 Meter Hürden überhaupt konnte die Leitathletin vom SV Bau-Union Berlin eine Bronzemedaille erkämpfen. Die 16-Jährige steigerte dabei den Berliner U18-Rekord auf 59,17 Sekunden und ihren Hausrekord um gut drei Zehntel. Sie war die einzige im Finalfeld, die ihre persönliche Bestleistung auf großer Bühne auf den Punkt steigern konnte. Gold ging an die Südafrikanerin Zeney van der Walt (58,23 sec) vor Sanique Walker (Jamaika; 58,27 sec). berlin.de

Sport und Integration: Integrationspreis ausgelobt. Im September wird sich eine Jury unter der Leitung des Bezirksbürgermeisters Michael Grunst (Die Linke) zusammensetzen und Organisationen oder Projekte küren, die sich mit Sportangeboten für die Integration von geflüchteten Menschen einsetzen. Dotiert ist der Preis mit 500 Euro. berlin.de

 

\ STADTLEBEN /

Tierpark-Portrait: Frodo der Fleckenuhu. Das ein Jahr alte Tier ist einer der Protagonisten der Flugshow. Er hört auf einen Pfiff, erkennt seine Betreuer, die Falkner, und wird für seine 30-Minuten-Flugshow mit Ein-Tages-Küken oder Mäusen entlohnt. Allein, seine Erziehung, sagt Falknerin Janine Radtke, sei schwierig gewesen. Auch Frodo ist einerseits sensibel wie eine Mimose, andererseits stur wie ein Bock. Im tiefsten Uhu-Herzen ist er wohl ein friedliebender Kerl. Montags hat er frei, ansonsten eine halbe Stunde Darstellung seines fliegerischen Könnens, danach kann er wieder ruhen in seiner Volière, muss weder Tod, immerhin kann er 40 Jahre alt werden, noch Teufel fürchten. tagesspiegel.de

Gestohlene Hunde wiedergefunden. Die Wiener Margret Palaz-Wiesinger und Walter Pirch machten Urlaub in Berlin. Als sie ihren Wohnwagen nur kurz am Alexanderplatz abstellten, wurde er prmpt gestohlen. Samt den drei Chihuahuas Juanita, Carlos und Lola. Ohne ihren Wagen und ohne ihre Lieblinge mussten sie zurück nach hause fahren. Das Auto ist bis heute verschwunden, doch die Tiere sind zurück. Denn vor einer Woche fand eine Berlinerin die kleinen Hunde vor ihrem Haus in Kreuzberg und alarmierte die Polizei. Die brachten das Trio in die Tiersammelstelle im Hausvaterweg.  Noch am Sonntag machte sich Walter Pirch mit seinem Stiefsohn auf den Weg nach Berlin und fuhr fast 700 Kilometer mit dem Auto, um die Lieblinge abzuholen. berliner-woche.de

Ausstellungseröffnung: Malerei von Thorleif Neuer. Der Architekt und Stadtplaner , der unter an der Errichtung der Wohngebiete Fennpfuhl und Frankfurter Allee beteiligt war, zeigt Reiseimpressionen in Aquarellen. Zu seiner künstlerischen Betätigung sagt er selbst: „Mit der Aquarellmalerei habe ich eine herausfordernde Maltechnik gefunden, die insbesondere in der freien Natur zu einem schnellen und vorausdenkenden Handeln zwingt, das Spontane sichtbar macht und dabei auch viel Sensibilität erfordert.“ Freitag, 28. Juli, 19 Uhr im Café des Stadthauses an der Türrschmidtstraße 24. berlin.de

Sommerparty: Ahead! Acht Live-Acts und Alkohol. Techno, Techno, Campari, Campari. Freitag, 28. Juli, 23:59 im Kosmonaut. facebook.com/events
Jubiläums Festival: Drei Jahre Kili. 34 Stunden Non-Stop. Freitag, 28. Juli bis Sonntag 30. Juli im Kili. facebook.com/events
Drum & Bass / Techno: Free Party. Feiern und gute Laune ohne Motto. Erfrischend. Samstag, 29. Juli im Void Club. facebook.com/events

Wir wünschen Ihnen eine Woche mit erfreulichen Höhepunkten! Wenn es was zu kommentieren gibt, bitte auf lichtenberg-journal.de erledigen.

 

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